Man hat so viele verschiedene Möglichkeiten Gluten zu leckerem Seitan zu verarbeiten. Und wenn man dann Seitan hergestellt hat, hat man noch viel mehr Möglichkeiten daraus leckere Fleischalternativen zu machen.
Heute:
Seitan "Gyros Art" und Seitan "Geschnetzeltes"
Aber zuersteinmal die Zutaten um Seitan herzustellen.
Flüssiger Teil
- 2 EL Rauchsalz
- 1 Tl Gemüsebrühe, instant
- 2 Knobizehen
- 1/2 Zwiebel
- 1 EL Paprikagewürz (Edelsüß)
- 1 EL "Steakgewürz" (habe ich bei veganwonderland.de bestellt)
- 1 TL Zucker
- ca 400 ml heißes Wasser
Trockene Zutaten
- 400-500g Gluten
Es entsteht ein Gummiartiger Klumpen :-)
An dieser Stelle habe ich meinen Gummiklumpen halbiert.
(Ganz einfach weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich später ein Zwiebel-Rahm-Geschnetzeltes oder Gyros haben wollte.)
Beide Teile habe ich in grobe Scheiben geschnitten.
Seitan kann man zur Weiterverarbeitung dann in Alufolie backen, oder in einem starken Gewürzsud kochen, oder in einem Kochbeutel garen.
Ich entschied mich für letztes.
Dafür füllt man die Seitanscheiben in den Gefrierbeutel, je nachdem was man später essen möchte, bastelt man sich eine Marinade zusammen.
Natürlich im Kochbeutel noch alles gut miteinander vermischen
Für Seitan-"Geschnetzeltes":
- 3-4 EL Rapsöl
- 2 EL Paprikapulver
- 1-2 Zehen Knobi
- 1/2 Zwiebel
Für Seitan-"Gyros-Art"
- 3-4 EL Gyrosgewürz
- 4-5 EL Rapsöl
- 2 Zehen Knobi
Kochbeutel ohne Luft sicher verschließen (Gefrierklipps eignen sich gut) und ca 60 min sprudelnd köcheln lassen.
Seitan vergrößert sich beim kochen um locker das Zwei- bis Dreifache. Außerdem wird die Masse sehr fest, was diese Fleischähnlichkeit ausmacht.
Nach dem kochen kann man die "Stückchen" dann z.b in grobe Schnetzel oder dünne Scheiben schneiden.
Ich habe aus dem Kochbeutel mit dem "Seitangyros" die restliche Marinade entnommen und die "Gyrosscheiben" dann noch damit mariniert (wir wollen ja nichts verschwenden :-) ) Das zieht somit dann noch eine Nacht durch!
Denkbar ist natürlich auch grobe Würfel für "Gulasch" oder Scheiben für "Schnitzel" die man auch panieren könnte
Erschreckend echte Optik! :D
AntwortenLöschenDu schneidest das Seitan vor'm Kochen?
AntwortenLöschenIch dachte immer, den soll man als ganzen Klops kochen?
Ja, ich schneide den, damit die "Angriffsfläche" für die Marinade größer ist :-)
LöschenDu gibst KEIN Wasser bzw. Brühe in die Beutel? Wie soll sich der Seitan dann ausdehnen?
AntwortenLöschenHier meine Beutel-Variante:
http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2011/03/seitan-im-kochbeutel/
(übrigens: schade, dass du nur Kommentare zulässt für Menschen, die über ein Netzwerk einloggen. Viele können und/oder wollen das nicht, schon aus Datenschutzgründen. Warum lässt du nicht auch als Absender "NAME/URL" zu?
Ne, nur mit der Mariande, ganz ohne Wasser.
LöschenWenn ich seitan in Wasser koche bleibt er mir einfach zu Gummiartig. Aber ich denke, dass das Geschmackssache ist. :)
Zu den Kommentaren: Ich wusste gar nicht, dass man das ändern kann. Danke für den Hinweis. Werde mal nachschauen
Wenn ich "Wurst" mache, wickel ich den Seitan auch nur in Alufolie und dann nochmal in einen Gefrierbeutel ohne Marinade, ohne alles, und koche das Ganze in ungewürztem Wasser, wird immer super und null gummiartig :)))
LöschenUnfassbar leckeres Gyros-Rezept! Das war mein erster Seitan-Versuch und es hat sofort geklappt :-)
AntwortenLöschenNormalerweise habe ich Gyros immer mit Tofu zubereitet, aber mit Seitan schmeckt es noch viiiiiel intensiver!
Danke für das Rezept!
Hi Snotra!
AntwortenLöschenEin tolles Rezept, gefällt uns wirklich super! Offensichtlich sind wir da ja nicht die einzigen ;)
Da wir gerade überlegen, ein Kochbuch mit den besten veganen Rezepten aus so tollen Blogs wie deinem herauszubringen, würden wir dein Seitan-Rezept gerne mit aufnehmen! Das Buch wollen wir dann als kostenfreies e-book der Community bereitstellen, aber auch eine gedruckte Version ist geplant. Natürlich wirst du als Urheber mit deiner Blog-URL genannt!
Wir sind auf dem Gebiet nicht unerfahren und erstellen gerade bereits einen veganen Restaurantguide mit Rezepten, der bald in Druck geht. Eventuelle Überschüsse aus den späteren Verkäufen werden für einen guten Zweck gespendet! Das ganze ist Teil unseres Projekts „vekoop“, das wir gerade auf die Beine stellen. Es handelt sich hier um einen veganen Social-Commerce-Shop, bei dem jeder mitentscheiden kann und soll! Wir freuen uns natürlich, wenn du mal einen Blick riskieren würdest und hoffen, dass wir dein Rezept für unser Buch mitverwenden dürfen! Melde dich doch einfach über die oben verlinkte Seite oder unsere Mailadresse (zu finden auf unserer Seite) bei uns. Falls du lieber ein anderes deiner Rezepte beisteuern wolltest, ginge das übrigens selbstverständlich auch!
Danke - und viele Grüße aus Oldenburg!
Sebastian und Timo
PS: Bei Interesse gibt es hier noch ein paar Infos zu unserem Projekt.